Der VCP Württemberg in Zahlen:
Etwa
3.500 Mitglieder in mehr als60 Stämmen organisiert in 12 Gauen!
Unsere Aufgaben und Ziele
Unsere Aufgabe als VCP Württemberg e.V. ist es junge Menschen darin zu fördern Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen – nach dem Prinzip „Jugend leitet Jugend“. Pfadfinderische Methoden wie „Learning by doing“ und die Arbeit in kleinen Gruppen schaffen Erfahrungsräume, in denen Selbstständigkeit, Urteilsfähigkeit und Einfühlungsvermögen wachsen können. Die christliche Botschaft dient dabei als Orientierung und lädt zur persönlichen Auseinandersetzung ein.
Unser Verband steht allen Geschlechtern offen und setzt sich für Gleichberechtigung, Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit ein. Wir agieren politisch wirksam, kooperieren mit anderen Jugendorganisationen und sind Teil der weltweiten Pfadfinderbewegung. Internationale Begegnungen und Friedenserziehung sind zentrale Bestandteile unserer Arbeit.
Wir begleiten Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu selbstbewussten, verantwortungsvollen Persönlichkeiten. In kleinen Gruppen, auf Fahrten, Lagern und bei internationalen Begegnungen erleben sie bei uns Gemeinschaft und lernen fürs Leben.
Unsere Ziele:
- Persönlichkeitsentwicklung und politische Bildung
- Soziale Kompetenzen stärken
- Verantwortung übernehmen
- Friedenserziehung und Verständigung fördern
- Werteorientierung und spirituelle Entwicklung ermöglichen

Unsere Arbeitsweise

Unsere Arbeit lebt vom Engagement vieler Ehrenamtlicher. Damit sie gut vorbereitet sind, bieten wir vielfältige Schulungen und Qualifizierungen an – zentral und dezentral, praxisnah und bedarfsorientiert. Unser „Arbeitskreis Schulung“ entwickelt dafür passende Konzepte und führt regelmäßig Schulungen und Weiterbildungen für unsere Mitarbeitenden durch.
Unsere Landesarbeitskreise – für Kinder, Pfadfinder*innen, Ranger/Rover und Erwachsene – setzen Impulse für die inhaltliche Arbeit und persönliche Entwicklung je nach Altersstufe. Der „AK Öffentlichkeitsarbeit“ betreut unsere SocialMedia-Auftritte, unterstützt die Kommunikation im Verband und kümmert sich um unsere Webseiten.
Mit unseren „Baghiras“ bieten wir Beratung für Gruppen vor Ort und begleiten Leitungsverantwortliche in ihrer Arbeit. Diese Angebote helfen, sich selbst zu orientieren und den eigenen Weg zu finden.
Für die Kinder und Jugendlichen haben wir ein umfassendes päventives Schutzkonzept mit „Vertrauenspersonen“ als Ansprechpartner für alle Personen innerhalb und außerhalb des Verbandes. Jede*r kann sich anonym an diese Personen bei Problemen wenden.
Unsere Struktur
Im VCP Württemberg e.V. geschieht das Wichtigste direkt vor Ort – in den Sippen und Gruppen, die sich regelmäßig zur Gruppenstunde treffen. Mehrere Gruppen bilden einen Stamm oder eine Siedlung – davon gibt es mehr als 60 in Württemberg. Diese schließen sich regional zu 12 Gauen zusammen, in denen unsere rund 3.500 Mitglieder organisiert sind.
Der Verband ist demokratisch aufgebaut: Mitbestimmung beginnt in der Gruppenarbeit und setzt sich auf allen Ebenen fort. Die Landesversammlung (LV) ist das höchste Gremium und trifft grundlegende Entscheidungen. Sie wählt die Landesleitung (LL), die gemeinsam mit dem Landesrat (LR) die Arbeit auf Landesebene gestaltet.
Fast alle Aufgaben werden ehrenamtlich übernommen – unterstützt von der Landesstelle in Stuttgart als hauptamtliche Kontaktstelle. So schaffen wir Strukturen, in denen Beteiligung, Verantwortung und Gemeinschaft gelebt werden.

Unsere Prinzipien
Der Engländer Lord Robert Baden-Powell, Gründer der Pfadfinderbewegung, formulierte die Grundlagen der Pfadfinderarbeit im Buch “Scouting for boys”. Diese meisten Prinzipien und Methoden sind auch noch heute prägend für die Pfadfinderarbeit.
„Learning by Doing“
Pfadfinder*innen sind aktiv, machen mit, probieren aus und lernen so neue Fähigkeiten und erkennen so persönliche Stärken. Probleme sind nicht unlösbar, sondern Herausforderungen die man anpackt und nach einer Lösung sucht.
Die kleine Gruppe
In den Gruppen erfahren Kinder und Jugendliche Geborgenheit, Sicherheit, Gemeinschaft und Freiheit zugleich. So können die kleinen, aus Gleichaltrigen bestehenden Gruppen, die sogenannten Sippen, miteinander zusammenwachsen und gemeinsam Erlebnisse erfahren und Herausforderungen meistern.
Fahrt und Lager
Pfadfinder*innen ist ein enger Kontakt mit Umwelt und Natur wichtig. Daher sind Zeltlager und Fahrten wichtige pfadfinderische Methoden. Sie bieten Gelegenheit für Herausforderungen, neue Erfahrungen und Einsichten.
Mitverantwortung des Einzelnen
Pfadfinder*innen tragen selbst die Verantwortung für das Gelingen ihrer Aktivitäten und für die Gestaltung ihrer Umwelt. Sie sollen Verantwortung übernehmen und sich in die Gesellschaft einbringen – dies wird besonders beim gegenseitigen Pfadfinderversprechen deutlich.
Leitung im Dialog
Pfadfinden ist eine demokratische Bewegung: Entscheidungen werden nicht von den Leiter*innen alleine getroffen, sondern immer wenn möglich als gesamte Gruppe.
Internationalität
Pfadfinden ist eine weltweite Bewegung, die Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbindet. Diese Dimension ist für Pfadfinder*innen wichtig und wird bei internationalen Treffen, Fahrten und Zeltlagern gelebt. Die Begegnung und der Austausch mit Pfadfinder*innen aus anderen Ländern ist ein Beitrag zum Frieden und der Völkerverständigung.

